DIE RISIKEN
Aktie (ISIN): CH0528892067

HINWEIS: Risiko des Totalverlusts
Unter dem Risiko des Totalverlusts versteht man das Risiko, dass ein Investment wertlos werden kann, z. B.  aufgrund seiner Konstruktion als befristetes Recht. Ein Totalverlust kann insbesondere dann eintreten, wenn der  Emittent eines Wertpapiers aus wirtschaftlichen oder rechtlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen (Insolvenz).  Das Risiko eines Totalverlustes besteht zudem, wenn Emittenten von Wertpapieren in eine finanzielle Schieflage geraten und die für den Emittenten zuständige Abwicklungsbehörde Abwicklungsinstrumente anwendet, z.B. Aktien von Anteilseignern löscht oder das Instrument der Gläubigerbeteiligung (Bail-In) auf unbesicherte Anleihen anwendet, wodurch es zu einer gänzlichen Herabschreibung des Nennwertes der Anleihen kommen kann.

MIT DEM WERTPAPIER VERBUNDENE RISIKEN

Maximalrisiko/Insolvenz: Eine Insolvenz der Emittentin würde voraussichtlich zum Totalverlust des eingesetzten
Kapitals ihrer Aktionäre führen. In diesem Fall werden zunächst vorrangig die Forderungen aller Gläubiger der
Gesellschaft befriedigt. Ein darüber hinausgehendes Gesellschaftsvermögen steht zur Verteilung an die Aktionäre in
der Regel nicht mehr zur Verfügung. Der Anleger hat auch keinen Anspruch darauf, dass seine Ansprüche auf
Dividenden vorrangig vor Ansprüchen der Gläubiger der Gesellschaft bedient werden. Es wird ausdrücklich davon
abgeraten, die Investitionen mit Fremdkapital zu finanzieren, da ansonsten trotz eines möglichen Totalverlustes Zins
und Rückzahlungsverpflichtungen weiter bestehen bleiben können und es zu einem Verlust des weiteren Vermögens
des Zeichners bis hin zu dessen Privatinsolvenz kommen kann.

Aktienverkäufe: Es lässt sich nicht vorhersagen, ob die Aktien der Emittentin zu einem späteren Zeitpunkt veräußert werden können,
da die Aktien derzeit an keinerWertpapierbörse gehandelt werden. Der Erwerber der Aktien muss selbst einen Käufer für die Aktien
finden. Es besteht das Risiko, dass sich nach dem Angebot kein liquider Handel in den Aktien entwickeln wird und ein Aktionär
seine Aktien somit nicht jederzeit oder ohne Abschläge auf den Kurspreis veräußern kann. Infolge eines geringen
oder gar nicht stattfindenden Handels kann es dazu kommen, dass Aktionäre ihre Aktien entweder überhaupt nicht,
nicht zum angestrebten Preis oder nicht in der gewünschten Stückzahl veräußern können

MIT DER EMITTENTIN VERBUNDENEN RISIKEN

Insolvenzrisiko: Mit Bilanz per 31.12.2019 hatte die Emittentin ein negatives Eigenkapital in Höhe von ca. -100.000
CHF. Durch andere Finanzierungsmaßnahmen oder Verluste kann sich der Verschuldungsgrad der Emittentin
zukünftig erhöhen. Dies kann zur Folge haben, dass dann weitere Finanzmittel schwieriger zu erlangen sind und die
Emittentin zahlungsunfähig wird oder in Überschuldung gerät. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn die
Emittentin deutlich geringerer Einnahmen und/oder erheblich höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat. Die
Insolvenz der Emittentin kann zum Verlust des Anlagebetrags und der Dividendenansprüche des Anlegers führen. 
Finanzierungsrisiko: Die Emittentin finanziert sich über die Begebung von Aktien und Anleihen am Kapitalmarkt
sowie über Bankkredite. Geänderte Konditionen der Fremdkapitalaufnahme, vor allem höhere Zinssätze und/oder
die restriktivere Vergabe von Krediten, können negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Emittentin
haben und somit auch auf die Fähigkeit der Emittentin zur Dividendenzahlung bis hin zum Verlust des Anlagebetrags
des Anlegers bei Insolvenz der Emittenten Fremdwährung: Die Bilanzwährung der Emittentin ist Schweizer
Franken. Durch die internationale Geschäftstätigkeit der Emittentin wird ein Teil der Umsatzerlöse in verschiedenen
Fremdwährungen, auch von Schwellenländern (derzeit Russland und Türkei), erzielt. Daher können sich periodische
Schwankungen einzelner Währungen negativ auf die Erlöse und Ergebnisse der Emittentin auswirken.
Risiko der Verfügbarkeit von Rohstoffen: Beim Handel und Transport von Rohstoffen unterliegt die Emittentin dem Risiko,
dass bestimmte Rohstoffe nur unter erschwerten Bedingungen und/oder zu höheren Kosten gewonnen werden
können als von der Emittentin prognostiziert. Dies kann negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der
Emittentin haben und somit auch auf die Fähigkeit der Emittentin zur Dividendenzahlung bis hin zum Verlust des
Anlagebetrags des Anlegers bei Insolvenz der Emittentin. Risiko der Preisschwankungen bei Rohstoffen:
Rohstoffpreise unterliegen teilweise erheblichen Schwankungen, sodass die Emittentin dem Risiko unterliegt, höhere
Einkaufspreise bezahlen zu müssen als prognostiziert. Es besteht das Risiko des Verfalls von Verkaufspreisen von
Rohstoffen in den verschiedenen Zielmärkten der Emittentin, beispielsweise aufgrund von Währungsschwankungen,
Schwankungen in der Nachfrage in einzelnen oder allen Märkten, unvorhergesehener Ereignissen wie
Naturkatastrophen oder Wirtschaftskrisen, tatsächlicher und/oder politischen Transportbeschränkungen über
Landesgrenzen hinweg oder Zollbeschränkungen. Dies kann negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der
Emittentin haben und somit auch auf die Fähigkeit der Emittentin zur Dividendenzahlung bis hin zum Verlust des
Anlagebetrags des Anlegers bei Insolvenz der Emittentin. Liefer-/Transportrisiko: Es besteht weiter das Risiko von
Beschränkungen/Zusammenbrüchen in der Lieferkette der Rohstoffe vom Gewinnungs- über den Verarbeitungs- bis
zum Absatzort. Die Emittentin ist überdies abhängig von der Vertragstreue von Drittunternehmen im Bereich der
Gewinnung, teilweise des Transports und der Verarbeitung von Rohstoffen. Diese Risiken können einzeln oder
kumuliert Auswirkungen auf die Fähigkeit der Emittentin zur Dividendenzahlung haben bis hin zum Verlust des
Anlagebetrags des Anlegers bei Insolvenz der Emittentin. Projekt- und Managementrisiko: Es besteht das Risiko
des Eintritts von Management- und Planungsfehlern, gestiegenen Projektkosten sowie des Ausfalls bzw. der
Schlecht-oder Nichtleistung von Projektpartnern sowie des Nichtbestehens bzw. der Uneinbringlichkeit von
Gewährleistungsansprüchen der Emittentin z.B. im Zusammenhang mit dem Betrieb von Tankstellen hauptsächlich
in Schwellenländern (derzeit Türkei). Dies kann negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der
Emittentin haben und somit auch auf die Fähigkeit der Emittentin zur Dividendenzahlung bis hin zum Verlust des
Anlagebetrags des Anlegers bei Insolvenz der Emittentin. Steuer und Aufsichtsrecht: Auch rechtliche oder
steuerliche Rahmenbedingungen für das unternehmerische Handeln der Emittentin können sich nachteilig
auswirken, in dem die Emittentin rechtliche Auflagen zu erfüllen hat, die sie nicht prognostiziert hat, oder höhere
Steuerzahlungen als prognostiziert zu leisten hat. Weiter besteht das Risiko, dass die Emittentin zukünftig
veränderten aufsichtsrechtlichen Bedingungen unterliegt, die sie entweder nicht erfüllen kann oder deren Erfüllung
wirtschaftlich nicht tragbar ist mit der Folge, dass die Emittentin ihre bisherige Geschäftstätigkeit nicht fortsetzen
kann. Dies kann sich nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Emittentin auswirkt.

Swiss International Commodity AG

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